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Bewegung
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Die Bewegungseinflüsse, welche in meiner Arbeit wirksam sind kommen sowohl aus westlich als auch östlich geprägten Bewegungsdiziplinen.
Hier möchte ich Ihnen die Arbeit von A. Halprin vorstellen, welche mir durch meine langjährige Lehrerin Keriac, die Schülerin von A. Halprin war, vermittelt wurde.

Anna Halprin befasste sich in den „1970iger-Jahren“ vermehrt mit (selbst-)heilenden Aspekten der Bewegung und des Tanzes. Sie gilt dabei als eine der Pionierinnen des “expressive arts healing movement”. In Tanzprogrammen arbeitet sie gemeinsam mit kranken Patienten und lebt hier Ihre Überzeugung, durch die eigene tänzerische Bewegung heilende Kräfte freizusetzen.

Anna Halprin begann verschiedene Konzepte von rituellen Community Dances zu entwickeln, darunter ein jährlich getanztes Frühlingsritual namens “Circle the Earth:
A Planetary Dance for Peace“
, sowie eine Bewegungsform – das Bewegungsritual.
(s. Wikipedia: Anna Halprin)

Das Bewegungsritual (v. A. Halprin)

In einer fließenden Bewegungsfolge hat A. Halprin einfache Bewegungen, vom Liegen bis zum aufrechten Stand zusammengefasst. Sie entsprechen, in ihrer verkürzten Form, den natürlichen Entwicklungsstufen menschlicher Bewegung. Zentrum und Ausgangspunkt der Bewegung ist die Wirbelsäule. Von ihr ausgehend unterstützt die yogaähnliche Bewegungsfolge die mühelose Verbindung aller Körperteile, ihr vollkommen ungehindertes Zusammenspiel. Im Hinspüren in den Körper, beginnt der  Atem sich Raum zu nehmen, wir erfahren, dass unser Körper sich in der Bewegung ausruhen kann und im Loslassen sich neu mit Energie aufzuladen beginnt. Durch das schrittweise Erlernen  haben wir jederzeit die Möglichkeit auch für uns zu Hause diese Bewegungsform anzuwenden, zur Entspannung, Dehnung, Kräftigung und Vitalisierung.

Anna Halprin hat diese Sequenz als Aufwärmtraining für ihre Tänzer entwickelt und aus dem persönlichen Bedürfnis heraus ihrem Körper wohl zu tun. Für Sie ging es dabei um bewusst einfache und kurze Bewegungsabläufe, die es ermöglichen sich in der Bewegung schöpferisch und immer wieder neu zu erleben.
Die Wahrnehmungsfähigkeit für den Körper und seine Beweglichkeit werden geschult, differenziert und das Bewegungsvokabular erweitert sich.
Die Bewegungssequenz kann als Ausgangspunkt für freiere Improvisation genutzt werden. Denn wird die Kraft, der Rhythmus oder die Größe einer Bewegung verändert, können auch neue Emotionen, Erinnerungen und Gedanken auftauchen und unseren Ausdruck vertiefen.

“Das Bewegungsritual hat mir auf verschiedene Weise geholfen: - als eine Meditationsform,- als ein Katalysator um mir meines Körpers und meiner Gefühle bewusst zu werden, - als ein Geschenk an Zeit und Raum, um etwas für mich selbst zu tun und als eine Form der Selbsthheilung … .”
Anna Halprin

Bewegung weckt körperliche Empfindung. Indem Du aufmerksam bist für die Bewegung, gibst Du Dir die Möglichkeit Dich kennenzulernen.
Hierbei freue ich mich, Sie zu begleiten.

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